Generation 1, Heir to ruins

Kapitel 09 – So nah und doch so fern…


 

Jippie, jippie! Haben wir bald ein Dach über dem Kopf? Entdecke ich Schätze aus alten Zeiten? Werden wir bald REICH sein? Fragen über Fragen, die in meinem Kopf kreiseln, während ich das Haus betrete…

Ernüchtert sehe ich mich um… Wenn das ganze Haus in dem Zustand ist wie dieser Eingangsbereich, dann wird das wirklich ein Generationenprojekt. Ich darf mich im Moment nur im Erdgeschoss aufhalten und ganz ehrlich, das reicht mir auch schon.

Der Boden liegt voll mit altem Holz, Löcher sind vorhanden in unterschiedlichen Größen und aus den Zimmern kommen merkwürdige Zischlaute. Diese werden durch die alten, defekten Herde verursacht. Die wertvolle Einrichtung ist ruiniert, bröckelt auseinander, verrottet und darf nicht genutzt werden. Das, was Windenburg Manor früher ausgemacht hat, der ganze materielle Reichtum, muss entsorgt werden und das wird richtig teuer. Für jedes Teil, das aus dem Haus transportiert wird, müssen Gebühren gezahlt werden. Und kein Erlös aus Verkäufen darf behalten werden, bitter… Ich balle meine Fäuste, bin geschockt und unangenehm überwältigt.

Die ersten Schreckminuten gehen vorbei. Die Zukunft wird bestehen aus: lernen und zwar zügig, malen und zwar viel, Gärtnerei an die Spitze bringen, damit ich die Kuhpflanzen züchten kann.

„Schick hattet ihr es hier, und irgendeiner eurer Nachfahren wird eine zündende Idee für dieses Gemäuer haben. Ich bin es nicht, ich fange mit dem Großreinemachen an.“

Wenigstens ein Teil bekommt ein Dach über dem Kopf. 😀

Das ist hier noch der Eingangsbereich, entdeckt habe ich ein Esszimmer, das soll unser erster Raum werden, der genutzt werden kann. Außer den Ästen darf jedoch noch nichts weiter entfernt werden. Dort stehen mehrere große Tische, jede Menge Stühle und Vitrinen. Für den Anfang kann ich wenigstens die Toilette verbessern,…

…ebenso die ausgetauschte Dusche. (Auf den Schreck musste ich mir einfach was Neues gönnen)  😉

Die Pflanzen werden immer besser und bringen gute Erträge, immerhin hier lohnt sich der Fleiß schon. Alle Einnahmen durch den Verkauf verschwinden sofort im Mammutprojekt.

Sehnsüchtig schaue ich auf das Gebäude und stelle mir vor, wie es wäre, ein oder zwei Räume bewohnen zu können. Ich bin da ja gar nicht anspruchsvoll. Im Hintergrund ist der Erker des Esszimmers, das als erstes freigeräumt werden soll.

Paolo hat mittlerweile Stufe 3 des Bodybuilderbestrebens erreicht, so dass wir jetzt schon mittelgroße Möbel und Bauobjekte verkaufen könnten.

Mir ist klar, dass wir noch eine Weile im Garten wohnen werden,…

…daher fange ich jetzt an, das Geld für die Entfernung der Steinmauern an den Seiten zu sparen.

Da ja zum Glück nicht in jeder Nacht etwas kaputt geht, kaufen wir einen Schreinertisch, damit die Geschicklichkeit trainiert werden kann.

Und Paolo powert sich aus.

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